4. Internationale Frühjahrsrennen in Markkleeberg

  Samstag Sonntag
C1

1.
Bettge
90,08 (+0)

1.
Benzien
98,73 (+0)

2.
Benzien
91,38 (+0)

2.
Bettge
99,96 (+0)

3.
Tsakmakis
91,82 (+0)

3.
F. Anton
102,52 (+0)

6.
F. Anton
93,15 (+2)

18.
A. Anton
115,36 (+2)

25.
A. Anton
104,21 (+0)
C2

1.
Volf/ Stepanek
92,92 (+0)

1.
Volf/ Stepanek
106,87 (+0)

2.
Behling/ Becker
95,43 (+0)

2.
Becker/ Henze
110,75 (+2)

3.
Becker/ Henze
95,73 (+0)

3.
Schröder/ Henze
111,57 (+2)

4.
F. Anton/ Benzien
97,31 (+0)

9.
F. Anton/ Benzien
121,62 (+6)
Am vergangenen Wochenende fand in Markkleeberg der erste Wettkampf des Jahres statt. Es waren insgesamt über 300 Starter aus 13 Nationen anwesend!

Am Freitag war ich damit überrascht worden, dass ich auf Grund eines Ausfalls kurzfristig als Sprecher einspringen sollte. Da ich nach meiner Verletzung noch nicht wieder vollkommen genesen war, konnte ich den Wettkampf auch nur bedingt als Vergleich zu meiner Konkurenz nutzen, und willigte ein.

Anders sah es bei Franz aus. Er ging natürlich mit dem Vorsatz ins Rennen, jetzt schon zu beweisen, dass im Vorjahr sein Platz im A-Team der Nationalmannschaft keineswegs Glück, sondern Können zu verdanken war. Außerdem wollte er zusammen mit Jan Benzien die Gelegenheit nutzen, erstmals in einem internationalen Rennen im C2 an den Start zu gehen.

Die Strecke am Samstag war eine regelrechte „Autobahn“. Es gab keine stark versetzten Abwärtskombinationen, was die Strecke extrem schnell machte und womit jeder kleine Fahrfehler nahezu nicht mehr ausgebügelt werden konnte, da es keine kniffligen Stelle gab, an der man mit einer riskanten Fahrweise Zeit gewinnen konnte.
Nur den C1 betrachtet, waren wir beide nicht sonderlich zufrieden. Franz fuhr zwar die 3. schnellste Fahrzeit, verschenkte jedoch mit im 1. Lauf 4 und im 2. Lauf 2 Strafsekunden den ansonsten sicheren Podestplatz.
Ich war genauso unsauber unterwegs, aber leider noch ein ganzes Stück langsamer – am Ende damit nur Platz 25.
Im C2 konnten Franz und Jan im ersten Lauf alle schocken, indem sie hinter den tschechischen Olympiateilnehmern Volf/Stepanek den 2. Platz belegten. Im 2. Lauf wurden sie dann aber leider noch verdrängt und belegten so einen guten 4. Platz.

Der Sonntag widerum hielt eine komplett andere Strecke parat. Im Zickzack musste man die gefühlte doppelte Distanz vom Vortag bewältigen, doch wider Erwarten lief es im Einer dann doch schon um einiges besser. Im 2. Lauf erreichte Franz erneut die 3. schnellste Fahrzeit – diesmal fehlerfrei – und erzielte so den 3. Rang. Für mich sprang der 18. Platz heraus.
Im Zweier trennte sich klar die Spreu vom Weizen, und auf dieser anspruchsvollen Strecke war nicht schwer zu erkennen, wer dauerhaft im C2 trainiert – und wer wie Franz und Jan nur mit ein oder zwei Einheiten im Gepäck angetreten ist. Von daher ist der 9. Platz den sich die beiden erkämpften auch keineswegs eine Schmach.
Mit diesem Saisonauftakt geht es nun in großen Schritten Richtung Quali! Also, bleibt uns treu!