Durchwachsenes Ergebnis der EM 2014

Foto: © Jochen A. Meyer

  Einzel Team
C1

1.
Slafkovsky
88,49 (+0)

1.
Bercic, Savsek, Bozic
98,48 (+0)

2.
Martikan
89,76 (+2)

2.
Masek, Rohan, Gebas
101,18 (+0)

3.
Benzien
90,05 (+2)

3.
Martikan, Slafkovsky, Rozmus
102,16 (+2)

8.
Anton
94,47 (+4)

10.
Anton, Benzien, Tasiadis
157,14 (+54)
C2

1.
Skantar/ Skantar
95,20 (+0)

1.
Hochschorner/ Hochschorner,
Skantar/ Skantar,
Kucera/ Batik
112,39 (+0)

2.
Szczepanski/ Pochwala
95,41 (+0)

2.
Labarelle/ Peschier,
Klauss/ Peche,
Picco/ Biso
112,85 (+2)

3.
Bozic/ Taljat
96,93 (+0)

2.
Karlovsky/ Jane,
Koplik/ Vrzan,
Kaspar/ Sindler
115,48 (+4)

5.
Anton/ Benzien
98,02 (+0)

6.
Behling/ Becker,
Müller/ Müller,
Anton/ Benzien

119,50 (+8)
Die Europameisterschaften 2014 sind Geschichte. Im Gegensatz zum Vorjahr konnte Franz in diesem Jahr jedoch leider keine Medaille mit nach Hause nehmen. Mit den Plätzen 10 (C1-Team) und 6 (C2-Team) in den Teamwettbewerben, waren die Silber- und Bronze-Medaillen von der EM in Krakau dieses Mal unerreichbar. Die Plätze 8 (C1) und 5 (C2) in den beiden Einzeldisziplinen bedeuteten zwar persönliche Bestleistungen, sorgten bei Franz allerdings eher für gemischte Gefühle als für Freude über das Ergebnis.

„Im C1 habe ich mich dummerweise am vorletzten Tor gedreht und dabei auch noch berührt.“ ärgerte sich Franz. Ohne diese beiden Fehler, wäre möglicherweise sogar die Bronze-Medaille in Reichweite gewesen. Die sicherte sich stattdessen Franz Zweier-Kollege Jan Benzien, der in dieser Disziplin 2013 bereits Gold gewonnen hatte.
Das Finale im C2 lief weniger unglücklich:
„Wir hatten vorher besprochen, wir wollen eine 98 fahren. Jetzt sind wir 98,02 gefahren, also könnten wir theoretisch zufrieden sein.“ kommentierte Jan Benzien den 5. Platz, ehe er dann noch hinzufügte: „Aber Fünfter will man mit einem guten Lauf auch nicht werden.“

Trotz der unbefriedigenden Medaillenbilanz muss Franz jetzt nach vorne schauen. Es gibt in dieser Saison noch genug Möglichkeiten, sich zu beweisen, Podestplätze einzufahren und damit das Ergebnis der EM quasi wieder wettzumachen. Die erste Chance dazu bietet sich bereits nächstes Wochenende. Da findet in Lee Valley, auf dem Olympiakurs von London 2012, der erste WeltCup der Saison statt. Das Kanuslalom Team Deutschland reist dazu bereits morgen nach England, um sich richtig auf den Wettkampf einstimmen zu können.
Abschließend zur EM gratulieren wir jedoch noch einmal ganz herzlich den erfolgreichsten deutschen Teilnehmern, nämlich zum einen dem Team der K1 Herren, die sich am Samstag erstmals nach 12 Jahren wieder zum Europameister kürten und zum anderen Ricarda Funk und Melanie Pfeiffer, die im K1 der Damen einen deutschen Doppelsieg erringen konnten!

Ps.: Wer Interesse an den offiziellen Wettkampfberichten der deutschen Kanuslalom Nationalmannschaft hat, findet diese hier und hier.