Hellas, willkommen in Griechenland!

Die Warmwasser-Trainigslehrgänge des A-Teams der Nationalmannschaft gehen dieses Jahr für jeweils 2×10 Tage in den Austragungsort der Olympischen Spiele von 2004, Athen. Der erste Trainingslehrgang begann am 27.2. und geht bis zum 8.3. Wichtiges was man vielleicht noch über Athen wissen sollte: man hat eine Zeitverschiebung von +1 Stunde, der kleine Kaffe kostet hier 6 Euro und das 0,3 L Bier 5 Euro und etwas erstaunliches: Benzin ist teurer als in Deutschland unglaubliche 1,73 Euro/Liter! Das hält die Griechen aber trotzdem nicht davon ab jeden Meter mit dem Auto oder Motorrad zurück zu legen.

Nach einigen Komplikationen bei unserer Anreise sind wir gegen 23:30 statt wie geplant 18 Uhr in Griechenlands Hauptstadt Athen gelandet. Der erste Eindruck vom Hotel (Tropical Hotel) ist gut, wird aber dadurch getrübt, dass direkt vor dem Hotel eine sehr stark befahrene Straße verläuft.
Pünktlich um 7:30 begann am nächsten Tag das Frühstück welches man nicht als sehr gut, aber ausreichend bezeichnen könnte, und im Vergleich zu den anderen Mahlzeiten im Hotel wirklich ausgezeichnet schmeckt. Danach ging es sofort an den Kanal welcher sich in nur 3 km Entfernung befindet. Man könnte eigentlich zum Kanal joggen aber da die Straßen alle sehr stark befahren sind und man nirgends einen richtigen Fußweg hat setzt man sich doch lieber in ein Auto. Auf dem Kanalgelände war ich erstmal erschrocken wie schnell man eine derartige Anlage verfallen lassen kann. An vielen Stellen fehlt der Putz oder die Farbe und an allen anderen Stellen hat das Salzwasser sein übriges dazu getan, trotzdem ist es immer noch eine sehr imposante Anlage.
Die erste Trainingseinheit wurde dafür genutzt sich an das Salzwasser und die anspruchsvolle Strecke zu gewöhnen. Die Temperaturen liegen ungefähr bei 10°C und die Wassertemperatur ist auch sehr angenehm.
Zum Salzwasser kann ich sagen es brennt leicht in den Augen, man hat aufgrund der höheren Dichte merklich mehr Druck auf dem Paddel und man darf Creme auf keinen Fall vergessen denn es zieht förmlich jegliche Feuchtigkeit aus der Haut.
Die Strecke ist sehr anspruchsvoll und es gibt nicht wirklich die Möglichkeit mal einen Abschnitt ruhiger zu fahren. Dazu kommt, der Kanal ist um einiges länger als alle Kanäle die ich bisher gefahren bin. Trotzdem macht es einen riesen Spaß auf diesem Kanal zu trainieren.
Nach dem Training kann man sein Boot, Paddel und Kanusachen in einem kleinen Becken vom Salzwasser befreien.
Das war es erstmal von mir aus Athen. Ich lasse mir nun meinen Zatziki schmecken und melde mich demnächst wieder!

Bis dahin werft doch mal einen Blick auf die Bilder!